Stanley Kubrick zählt zu den bedeutendsten Regisseuren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Kurz vor seinem Tod vollendete er 1999 seinen letzten Film Eyes Wide Shut. Jahrzehntelang ging Kubrick mit der Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle schwanger. Der von der Psychoanalyse inspirierte Stoff war knifflig: Es brauchte nicht nur die richtigen Darsteller, sondern auch den richtigen Schlusspunkt. Kubrick verdichtete ihn schließlich zu nur einem Wort: „Fuck.“
